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Der Baum des Jahres 2018: Heimkehr der Esskastanie nach Geisendorf

Uli Freese, MdB und Wolfgang Roick, MdL mit Esskastanien
Ministerin Schneider mit LEAG-Begbauvorstand Grosser (Quelle: Presse-Foto LEAG)

Eine Pflanzung von kulturhistorischem Wert erfolgte heute auf der ehemaligen Tagebaufläche vor Gut Geisendorf. Gemeinsam mit Brandenburgs Ministerin Kathrin Schneider pflanzte LEAG-Vorstand Uwe Grosser mit einer Esskastanie den Baum des Jahres 2018. Dieser Baum wurde aber nicht nur deshalb gewählt, da er Baum des Jahres 2018 ist, sondern vielmehr, weil die Esskastanie eine genauso hohe historische Bedeutung wie das Gut in Geisendorf hat. Am Rand des Tagebaus Welzow-Süd im Steinitzer Endmoränenzug kehrt dieser dort über viele Jahrhunderte heimische Baum zurück in seine angestammte Region, ein ansonsten eher exotischer Anblick in der Lausitz.

Auch ich durfte, gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Wolfgang Roick eine Esskastanie pflanzen, und habe bei den vorangegangenen Vorträgen von Frau Uhlig-May (LEAG-Leiterin Rekultivierung und Naturschutz), Herrn Rösler (LEAG AG-Leiter Forstwirtschaft) und Herrn Laumen (Leiter Gut Geisendorf) viel Interessantes über die Rekultivierung der Tagebaulandschaft und die Historie der Esskastanie rund um Geisendorf erfahren. Übrigens bleiben die heute gepflanzten Esskastanien nicht alleine, es wurden und werden auch weiterhin etliche weitere Esskastanien auf die Rekultivierungsfläche gepflanzt.

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