Presseartikel

PM: Haushaltsauschuss beschließt Landwirtschaftshaushalt für 2018

Essen als ein Stück Lebensqualität für jeden in Deutschland, lebenswerte ländliche Räume und ein ‚Upgrade‘ in der Landwirtschaft.

Ulrich Freese, SPD-Berichterstatter für den Landwirtschaftshaushalt

Gute Nachrichten für etwa 11 Millionen Kinder in Deutschland: Der Haushaltsauschuss des Deutschen Bundestages hat heute in der abschließenden Bereinigungssitzung im Bereich Landwirtschaft Gelder beschlossen, durch die das Essen für Kinder besonders in Kitas und Schulen in ganz Deutschland gesund und lecker werden soll.

Außerdem soll mehr getan werden, damit die Lebensqualität auf dem Land den Vergleich mit der Stadt nicht zu scheuen braucht.

Im Bereich Landwirtschaft soll die Hard- und Software so optimiert werden, dass intelligente Steuerungen gewinnbringend weiter ausgebaut werden können.

Mit dem soeben vom Haushaltsauschuss beschlossenem Landwirtschaftshaushalt für 2018 stellt der Bund insgesamt etwa 100 Mio. Euro für die ländliche Entwicklung zur Verfügung. Ulrich Freese, MdB aus dem überwiegend von ländlichen Räumen geprägten Brandenburg erklärt: „Das ist eine gute Grundlage, um die Lebensqualität in ländlichen Regionen zu verbessern. Sie sollen für die Zukunft gut ausgerüstet sein und gleichwertige Lebensverhältnisse zur Stadt bieten können.“ Bisher konnten bereits über 1.100 Projekte auf den Weg gebracht werden. Der Abgeordnete sieht in den Bun­desmitteln eine Chance für die ländlichen Räume, Lösungen zu finden für unser Leben, Lernen, Arbeiten und Zusammenleben von morgen.

„Eine gute und gesunde Ernährung für alle Bevölkerungsschichten und jedes Alter ist mir und meiner Partei ein besonderes Anliegen“, betonte Ulrich Freese. „Mein besonderer Einsatz galt dabei dem Fortbestand des Kinderernährungsinstitutes, das jetzt in Karlsruhe an eines der vier Bundesinstitute angegliedert ist und dieses Jahr die Arbeit aufnimmt.“

Durch das neu gegründete Qualitätszentrum für Ernährung in Kita und Schule (NQZ) sollen außerdem die Schulvernetzungsstellen der Länder weiter unterstützt werden, um die Qualität der Kita- und Schulverpflegung kontinuierlich zu verbessern.

Alles in allem soll mit dem neu eingerichteten Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) eine Neuordnung in Sachen Ernährungskommunikation gelingen. Im BZfE sind die Aktivitäten zur Verbesserung der Ernährungsbildung aller Altersklassen gebündelt. Der SPD lagen dabei besonders Menschen, die von Armut betroffen sind, am Herzen. „Im parlamentarischen Verfahren konnten wir durchsetzen, dass es für 1,5 Mio. „Tafelbesucher“ (Kinder und Erwachsene) in allen 16 Bundesländern das Modellprojekt „Mit den Tafeln tafeln – Learning by Doing“ geben wird, das zum Ziel hat, Ernährungsempfehlungen mit dem eigenen Essverhalten in Zusammenhang zu bringen und lebenspraktisch umzusetzen“, so MdB Freese.

„Eine besondere Herausforderung wird die Digitalisierung der Landwirtschaft werden“, schätzte der Abgeordnete Freese ein. Im Bun­deshaushalt 2018 stehen Mittel in Höhe von über 33 Mio. Euro zur Verfügung für eine digitale Plattform und ein digitales Kompe­tenzzentrum. „Damit ist ein Anfang gemacht, für ein ‚Upgrade‘ in der Landwirtschaft insgesamt – es können notwendige Modernisierungsschritte für die Zukunftsfähigkeit des Agrarsektors angegangen werden“ sagte der SPD-Abgeordnete. „Es ist vernünftig, wenn der Bund das in die Hand nimmt und nicht allein dem freien Markt überlässt.“

Teilen!