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7,42 Mio Euro Bundesmittel für Textilmuseum Forst

Das Bundesbauministerium des Innern, für Bau und Heimat hat die ausgewählten „Nationalen Projekte des Städtebaus 2019“ bekannt gegeben, die mit insgesamt rund 140 Millionen Euro gefördert werden. Beworben hatten sich deutschlandweit 105 Gemeinden mit 118 Projektskizzen. Gefördert werden 35 Projekte.

Ich freue mich, dass sich das Konzept des Brandenburgischen Textilmuseums in Forst durchgesetzt hat und mit 7,42 Millionen Euro gefördert wird. Dies ist die dritthöchste Fördersumme aus dem Förderprogramm.
Die geförderten Vorhaben sind Premiumprojekte der Baukultur in Deutschland. Dazu gehört nun auch das Brandenburgische Textilmuseum. Die Förderung wird deutliche Impulse für Forst – eine Stadt die nach der Wende dramatische Strukturbrüche zu verkraften hatte – die Region und die Stadtentwicklungspolitik insgesamt auslösen.

Mit der Sanierung und Erweiterung des Brandenburgischen Textilmuseums soll die Bedeutung der Lausitz als Industrieregion in Deutschland und deren Verflechtung mit Europa herausgestellt werden. Das künftige Informations- und Dokumentationszentrum soll über die Geschichte der Textilindustrie und der Braunkohleförderung informieren, heißt es in der Begründung.

Die erneute überaus große Resonanz zeigt, dass das Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus von hoher Bedeutung für unsere Kommunen ist. Eine interdisziplinär besetzte Expertenjury hatte sich für die Förderung in Forst ausgesprochen. Die Expertenjury fokussierte sich bei der Auswahl vor allem auf innovative Konzepte mit nationaler und internationaler Wahrnehmung sowie deren außerordentlichen Qualität. Mit dem Koalitionsvertrag haben wir vereinbart, das Programm Nationale Projekte des Städtebaus in dieser Legislaturperiode fortzuführen.

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