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PM: Bund fördert Sanierung des Forster Rad- und Reitstadions mit rund zweieinhalb Millionen Euro

Rad- und Reitstadion Forst (Foto: Wahlkreisbüro MdB Freese, P. Weisflog)

Die Sanierung der international bekannten Radrennbahn mit Rad- und Reitstützpunkt in der Rosenstadt Forst wird mit Bundesmitteln in Höhe von 2,565 Millionen gefördert. Die bereits 1906 eingeweihte Anlage kann damit bis Ende 2022 durch eine grundhafte Erneuerung des Radovals, und den Neubau eines Rad- und Reitstüzpunktes saniert und zukunftsfestgemacht werden. Dies hat der Haushaltsausschuss des Bundestages am heutigen Mittwoch beschlossen und erkennt damit das national wie international bedeutsame Projekt als wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Entwicklung des Sports und der Stadtbaukultur an.

„Es freut mich, dass die 112 Jahre alte Radrennbahn weiterleben wird und in der Zukunft regional und international eine wichtige Aufgabe im Rad- Reitsport spielen wird.“, freut sich der Lausitzer Bundestagsabgeordnete Ulrich Freese (SPD).

„Als Mitglied des Haushaltsausschusses habe ich intensiv bei meinen politischen Freunden dafür geworben, dass die traditionsreiche und international bekannte Sportstätte mit ihrer einmaligen städtebaulichen Einbindung zu einem modernen Stadion mit einem Rad- und Reitstützpunkt weiter entwickelt werden kann.“, so Freese weiter.
Der Abgeordnete und SPD-Haushaltspolitiker betont weiter, dass das Rad- und Reitstadion ein wichtiger Beitrag zur Identität von Stadt und Region ist. „Die Forster können stolz auf ihre Rennbahn sein, die ein internationales Zentrum der Steherrennen bildet. Darüber hinaus ist die Verbindung von Rad- und Reitsport in Europa einmalig und entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem sehr erfolgreichen internationalen Veranstaltungsort für Reiter und Radrennfahrer. Mit der nun gesicherten grundhaften Erneuerung des Rennbahnovals und dem Neubau des Rad- und Reitstützpunkte wird diese Tradition in die Zukunft fortgeschrieben.“, ist sich Ulrich Freese sicher.

Rad- und Reitstadion Forst (Foto: Wahlkreisbüro MdB Freese, P. Weisflog)

Das einmalige Nutzungskonzept einer kombinierten Rad- und Reitbahn wird nach Ansicht des heimischen Abgeordneten weiter dafür sorgen, dass die Forster auch in Zukunft mit ihrer traditionsreichen Sportstätte  identifizieren, die beiden Sportarten gefördert werden und die im In- und Ausland bekannten Sportereignisse weiter an Attraktivität gewinnen. „Von diesem Potenzial wird die gesamte Region im deutsch-polnischen
Grenzgebiet profitieren. Deshalb war es mir eine Herzensangelegenheit, für die Stadt Forst, die tief vom Strukturwandel der Textilindustrie gezeichnet ist und finanziell nicht in der Lage ist, ein derartiges Projekt in einer
Größenordnung von fast 3 Millionen Euro zu finanzieren, positiv im Haushaltsausschuss Einfluss zu nehmen“, so Ulrich Freese.

Hintergrund:
Der Bund fördert das 2,8 Millionen Euro teure Projekt im Rahmen des „Bundesprogramms für Investitionen in kommunale Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ mit 2.565.000 Euro. Auch in diesem Jahr ging eine große Anzahl von Förderanträgen ein. Das Forster Projekt konnte sich aufgrund seines innovativen Nutzungskonzepts, seiner sportlichen, städtebaulichen und kulturellen Bedeutung durchsetzen. Zu Entwicklung des Rad- und Reitstützpunktes in Forst sind folgende Maßnahmen vorgesehen: Grundhafte Erneuerung des Radovals, Umfangreiche Rückbau- und Abbrucharbeiten, Erneuerung der Tragschichten, Herstellung der Betonfläche der Fahrbahn aus Spezialbeton unter der Berücksichtigung der Kurvenneigung bis 60 Grad, Erneuerung der Geländer und Absperrungen, Landschafts- und Wegebau, Technische Ausstattung erneuern unter der Berücksichtigung innovativer und klimaneutraler Bauteile, Ersatzneubau eines Rad- und Reitstützpunktes mit Rückbau der Leichtbaubaracke, Ersatzneubau behindertengerecht/energetisch mit barrierefreien Sanitär- und Umkleideräumen, Vereinsräumen, Sport- und Vorbereitungsräumen, Sanitätsraum, Räume für Dopingkontrolle.

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