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Bedeutsames Cottbuser Kulturdenkmal „Graf Arnim“ wird restauriert

Die Dampflock „Graf Arnim“ der Parkeisenbahn Cottbus macht sich auf den Weg zur Instandsetzung

Pünktlich zum langen Osterwochenende startete die Cottbuser Parkeisenbahn in ihre 65. Saison. Heute gab es den nächsten wichtigen Termin: Deutschlands älteste Dampflokomotive in 600 mm Spurweite (Baujahr 1895) wurde auf einen LKW verladen und auf den Weg nach Žamberk geschickt. Nach Abschluss der grundlegenden technischen Instandsetzung in Tschechien soll „Graf Arnim“ in neuem Glanz erstrahlen und als älteste betriebsfähige Schlepptender-Dampflok mit einer Spurweite von 600 mm in Deutschland wieder den Fuhrpark der Cottbuser Parkeisenbahn ergänzen und somit zu einem großen Besucher-Highlight werden.

Möglich war diese Instandsetzung dadurch geworden, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages im vergangenen November 120.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm VII, aus dem Mittel für Maßnahmen an national bedeutsamen oder das kulturelle Erbe mitprägenden Kulturdenkmälern zur Verfügung gestellt werden, bewilligt hatte. 80.000 Euro steuert der Förderverein der Parkeisenbahn aus Spenden bei, 60.000 Euro kommen vom Land Brandenburg und weitere 50.000 Euro von der Stadt Cottbus. Als Haushaltspolitiker freue ich mich immer darüber, wenn die Entscheidungen dann in meinem Wahlkreis sichtbar werden. Die Fans der Parkeisenbahn müssen sich aber noch ein wenig gedulden, denn der Verein rechnet mit der Rückkehr von „Graf Arnim“ pünktlich zur 67. Parkeisenbahn-Saision im Jahr 2021.
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