Presseartikel

PM: 228.000 Euro vom Bund für Sprembergs Wahrzeichen

Lausitzer Bundestagsabgeordneter und Haushaltspolitiker Ulrich Freese (SPD) über heute beschlossene Bundesmittel zur Sanierung des historischen Spremberger Rathausturmes

Spremberg/Berlin. Die Sanierung des historischen Spremberger Rathausturmes wird mit Bundesmitteln in Höhe von 228.000 Euro gefördert. Dies hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am heutigen Mittwoch beschlossen.

Dazu der Spremberger Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Haushaltsausschusses, Ulrich Freese (SPD):

„Ich freue mich sehr, dass sich der Bund mit der heutigen Entscheidung des Haushaltsausschusses mit 228.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm VIII zur Hälfte an der Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Turmes aus dem 16. Jahrhundert beteiligt. Im Rahmen der insgesamt rund 457.000 Euro teuren Sanierung des Spremberger Wahrzeischens werden die Fassade, nicht mehr ausreichend tragfähige Holzbauteile der Turmkonstruktion, die Haube und Laterne sowie die Turmbekrönung (Kugel, Wetterfahne, Wappen) umfassend restauriert oder erneuert. Außerdem sollen der Sockel abgedichtet und das Dach mit neuen Schieferschindeln versehen werden.

Nachdem die Schäden vor allem durch den gerissenen und abplatzenden Putz an den Sockeln, der Fassade und der Balkonebene öffentlich und als Gefahr erkannt wurde, habe ich intensive Gespräche mit der Bürgermeisterin Christine Herntier geführt, und sie ermutigt einen Förderantrag zu stellen. Es war mir eine Herzensangelegenheit für die Stadt Spremberg, die selbst finanziell nicht in der Lage ist ein derartiges Projekt in einer Größenordnung von fast einer halben Millionen Euro zu finanzieren, positiv Einfluss hierfür zu nehmen.“

Ebenfalls hat der Haushaltsausschuss heute neben den Fördermitteln für die Stadt Spremberg weiterhin Bundesmittel aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm über 55.000 Euro für die Sicherung und Sanierung des Turms am Schloss Neuhausen, sowie für die evangelische St. Marien Kirche in Groß Kölzig für die Gesamtsanierung 140.000 Euro freigegeben.

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