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Gedenken am 9. November in Cottbus

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Der 9. November, gerade in diesem Jahr, ein besonderer Tag. Einerseits ein Tag der besonderen Freude über 30 Jahre Mauerfall, andererseits ein Tag des Gedenkens. An der Synagoge in Cottbus wurden heute die Namen von 90 ehemaligen jüdischen Cottbuser Mitbürgern verlesen und an ihre Schicksale erinnert, die in den drei Verhaftungswellen und zur Pogromnacht deportiert und anschließend ermordet wurden. Damals haben viele weggesehen, und heute darf das bei Hass und Hetze nicht noch einmal passieren! #שלום #schalom

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Martina Münch und Ulrich Freese beim Gedenken

Zum Abschluss der Veranstaltung stimmen die Zuhörer, darunter Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD), der Bundestagsabgeordnete Ulrich Freese (SPD) und zahlreiche Stadtverordnete von SPD, Bündnis 90/die Grünen und Linken, das traditionelle „Shalom Chaverim“ an. Übersetzt bedeutet es ungefähr: Bis wir uns wieder sehen, möge Friede mit euch sein.

(Quelle: Lausitzer Rundschau, Andrea Hilscher)

Zum Beitrag der Lausitzer Rundschau über die Gedenkveranstaltung (externer Link)

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