Vor Ort: Besichtigung des Projekts E-Werk in Cottbus
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Heute Mittag habe ich mir – bei bestem Wetter – vom Stiftungsratvorsitzenden des E-werk Cottbus Jörg Tudyka die Baustelle und das Projekt im denkmalgeschützten Bauwerk zeigen und erklären lassen. Im anschließenden Gespräch wurde nicht nur über das geplante Schulungs- und Seminarzentrum gesprochen, sondern auch über potentielle Unterstützer des Bauvorhabens eines Wasserkraftwerkes und Zusammenarbeiten mit der BTU Cottbus-Senftenberg. Ich bin gespannt, was hier in den nächsten Jahren am Cottbuser Spreeufer entsteht…

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Bürgersprechstunden
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kalender2017 webDie komplette Kalenderübersicht finden Sie hier: Öffentlicher Kalender Uli Freese

 

Vom persönlichen Problem beispielsweise mit Behörden bis hin zur Diskussion der aktuellen politischen Themen oder die Auswirkungen Berliner Entscheidungen auf den Wahlkreis, der direkte Draht zum Abgeordneten bietet Möglichkeiten für interessante Gespräche und Dialoge. 

Die Sprechstunden-Termine im Juli 2017 sind:

Bürgersprechstunde Forst:
Montag, 03. Juli 2017 – 12:30 bis 14:30 Uhr (Cottbuser Straße 41e, 03562/7670)

Bürgersprechstunde Cottbus:
Dienstag, 04. Juli 2017- 13:00 – 15:00 Uhr (Mühlenstraße 17,0355/78408470)

Bürgersprechstunde Spremberg:  
Mittwoch, 05. Juli 2017 – 10:00 bis 12:00 Uhr (Lange Str. 10, 03563/6088860)

Bürgersprechstunde Guben:
Mittwoch, 05. Juli 2017 – 13:30 bis 15:30 Uhr (Berliner Straße 35, 03561/6860646)

 

eMail-Kontakt in die Wahlkreisbüros: stadt(a)ulrich-freese.de (Bsp. cottbus@...)

Auch außerhalb der o.g. Termine sind meine Mitarbeiter in den Bürgerbüros bemüht, individuelle Termine zu vereinbaren.
Mit * versehene Termine sind noch vorläufig. 

 

Die komplette Kalenderübersicht finden Sie hier: Öffentlicher Kalender Uli Freese

PI: Bürgersprechstunden-Termine im Februar
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Uli Freese lädt zu Bürgergesprächen ein

Zum bereits zweiten Mal in diesem Jahr freut sich der Lausitzer SPD-Bundestagsabgeordnete Uli Freese auf den direkten Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern seines Wahlkreises.

Unter dem Motto „Bürgernah – für alle da!“ sind der Politiker und seine Mitarbeiter schon seit Jahresstart bei Fragen, Problemen und Wünschen in den vier Wahlkreisbüros erreichbar.

In der kommenden Woche (24.02. bis 28.02.2014) lädt Freese wieder zur Bürger-Sprechstunde ein. Los geht es am Montagvormittag in Guben und am Nachmittag dann in Spremberg. Am Dienstagnachmittag empfängt Freese Interessierte im Cottbuser Büro, den Abschluss bildet dann der Freitag in Forst.

Dass ihm als Bundestagsabgeordneter in Berlin besonders die Nähe zu den Bürgern in der heimische Lausitz wichtig ist, zeigt die Eröffnung von gleich vier Wahlkreisbüros bereits zum Jahresanfang. „Die bereits als Landtagsabgeordneter zwischen 1994 und 2004 gelebte Bürgernähe unter dem Motto ‚Bürgernah – für alle da!‘ wird von mir auch als Bundestagsabgeordneter weiter gelebt“, so Uli Freese. Umso erfreuter war der Sozialdemokrat, dass trotz widrigster Witterungsbedingungen bei den Januar-Sprechstunden viele Bürgerinnen und Bürger den Weg zu ihm fanden. So konnte in spezifischen Fragen eine Weitervermittlung an richtige Ansprechpartner aus Freeses großem Kontaktenetzwerk genauso erfolgen, wie die Weitergabe von Wünschen und Vorschlägen aus der Region an zuständige Fraktions- oder Regierungskollegen.

Informationen zu den aktuellen und künftigen Terminen gibt es stets online auf uli-freese.de und bei Facebook.com/ulifreese

Termin-Übersicht Bürgersprechstunde Wahlkreisbüros:

Guben: Montag 24.02., 10:00 – 12:30 Uhr
(Berliner Straße 35, 03561/6860646)

Spremberg: Montag, 24.02., 14:00 – 16:30 Uhr
(Lange Str. 10, 03563/6088860)

Cottbus: Dienstag, 25.02., 14:00 – 16:30 Uhr
(Mühlenstraße 17, 0355/78408470)

Forst: Freitag, 28.02., 13:00 – 15:30 Uhr
(Cottbuser Straße 41e, 03562/7670)

 

Diesen Text können Sie hier als PDF-Datei herunterladen

BTU-Studierende im Bundestag
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BTU Besucgergruppe bei MdB Uli Freese im Paul Löbe Haus

Heute besuchte mich eine Gruppe Studierender der BTU Cottbus-Senftenberg in Berlin. Außerdem war bei mir heute der Berliner LR-Journalist Sebastian Enzian zu Gast, der über die Arbeit der heimischen Abgeordneten recherchiert und demnächst in der Rundschau schreiben wird.

MdB Uli Freese im Gespräch mit Studierenden der BTU Cottbus-Senftenberg

Nach einer Führung durch den Reichstag und das Paul Löbe-Haus sprachen wir über politische Themen, die den jungen Menschen auf der Seele lagen: Energiepolitische Themen wurden genauso angesprochen, wie die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Kammern und Studierenden oder das Thema Mindestlohn.

Studierende der BTU Cottbus-Senftenberg mit Uli Freese MdB

Mir ist es wichtig, vor allem auch mit jungen Menschen aus der Lausitzer Heimat hier in Berlin ins Gespräch zu kommen. Bei Interesse an einer Fahrt in den Bundestag stehen meine Mitarbeiter in den Wahlkreisbüros Ihnen gerne zur Verfügung.

Studierende der BTU COttbus-Senftenberg in der Reichstags-Kuppel auf Einladung von MdB Uli Freese

Studierende der BTU COttbus-Senftenberg in der Reichstags-Kuppel auf Einladung von MdB Uli Freese

Gerne lade ich auch Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen, Mitschülerinnen und Mitschüler, Kommilitoninnen und Kommilitonen oder Sie und Ihre Vereinskollegen zu einem gemeinsamen Tag in Berlin ein. Neben einer Führung durch den Reichstag, meinen Arbeitsplatz im Abgeordnetenbüro im Paul-Löbe-Haus und – wenn möglich – einem Besuch im Plenarsaal freue ich mich vor allem auf eine politische Diskussion mit Ihnen. Sprechen Sie meine Mitarbeiter in den Wahlkreisbüros an, dort gibt es alle Informationen zu den verschiedenen Informations- und Besuchsangeboten, entweder auf meine Einladung oder organisiert über das Bundespresseamt oder den Bundestag. Kontaktinformationen zu meinen Wahlkreisbüros gibt es rechts im Menü unter „Impressum & Kontakt„.

Cottbus hat Farbe bekannt – Nazimarsch frühzeitig beendet
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Ich stelle mich seit vielen Jahren gegen alte und neue Nazis in unserer Heimat. Das tue ich in Spremberg genauso wie am Wochenende in Cottbus. Die Bombenangriffe auf die Stadt vor 69 Jahren sollten wieder einmal für braune Propaganda und Nazi-Gedankentum missbraucht werden. Das hat sich eine ganze Stadt wieder einmal erfolgreich nicht gefallen lassen! 20140215 cbbf 1Ergebnis war eine Demonstration der Cottbuser Demokraten gegen den NPD-Aufmarsch in unserer Stadt. Gemeinsam mit der SPD Cottbus, der Stadtspitze, dem Cottbuser Aufbruch und vielen Bürgerinnen und Bürgern war auch ich auf der Straße!

Treffpunkt war um 9 Uhr auf dem Altmarkt zum gemeinsamen Frühstück mit der SPD Cottbus und Spree-Neiße. Von dort ging es  – gemeinsam mit Brandenburgs Bildungsministerin Martina Münch (Mit-Gründerin des Cottbuser Aufbruchs); dem SPD-Unterbezirksvorsitzenden Werner Schaaf und Berndt Weiße (Leiter des Geschäftsbereiches Jugend, Kultur, Soziales der Stadt) – an der Spitze der Demonstration zur Abschlußkundgebung am Staatstheater.

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Durch zahlreise engagierte Bürgerinnen und Bürger konnte der geplante Nazi-Marsch durch unsere Stadt auf nur wenige hundert Meter beschränkt werden, ehe die Ewiggestrigen von der Polizei wieder zurück zum Bahnhof eskortiert wurden.

Viele Bilder des Tages gibt es im öffentlichen Album auf meiner Facebook-Seite facebook.com/ulifreese (für alle sichtbar)

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(UFT)

Bürgerbüro in Spremberg offiziell eröffnet
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Heute wurde das schon seit einigen Wochen arbeitende gemeinsame Spremberger SPD-Bürgerbüro von MdL Dr. Dietmar Woidke und MdB Uli Freese offiziell eröffnet. Viele geladene und spontane Gäste waren dabei, als ein gut gelaunter Ministerpräsident und ich alle Spremberger dazu aufriefen, in Zukunft gerne mit uns hier Kontakt aufzunehmen. Auch LR-Redakteur René Wappler gehörte zu den Gästen, er schrieb am Samstag dann in der Zeitung: Artikel vom 15.02.2014 Ausgabe Spremberg

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Weitere Fotos von der Eröffnung gibt es auf meiner Facebook-Seite www.facebook.com/ulifreese (für alle sichtbar)

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Bundestagsrede vom 13. Februar 2014 – Jahreswirtschaftsbericht
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Nächster Redner ist für die SPD der Kollege Ulrich Freese.

(Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)

Ulrich Freese (SPD):

Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Es ist – auch nach zwei Stunden und zehn Minuten – immer so: Einer muss abbinden. In meiner Region sagt man hin und wieder: Den Letzten beißen die Hunde.

Ich will als Gewerkschafter, der sein ganzes Leben lang in industriellen Prozessen, ob als arbeitender oder als entscheidender Mensch, gestanden hat, den Jahreswirtschaftsbericht 2014 aus einer anderen Betrachtungsrichtung angehen. Ich darf, mit Ihrem Einverständnis, Herr Präsident, aus diesem Jahreswirtschaftsbericht zitieren:

Deutschlands Stärken liegen in einer mittelständisch geprägten und international wettbewerbsfähigen Wirtschaft, deren Kern auch weiterhin eine moderne, dynamische Industrie ist.

Mit diesem Zitat, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, bekennt sich die Bundesregierung, bekennt sich der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, sehr eindeutig zum Industriestandort Bundesrepublik Deutschland.

(Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)

Mit einem geflügelten Berliner Wort will ich anschließen: Und das ist auch gut so. Denn mit knapp einem Viertel der Bruttowertschöpfung ist das innovative und hochproduktive verarbeitende Gewerbe nach wie vor unbestritten das Rückgrat unserer Wirtschaft. Mit der Qualität ihrer Produkte trägt die Industrie wesentlich zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit und zu unserem Wohlstand bei; meine Kollegin Gabriele Katzmarek hat darauf verwiesen. Nur dann, wenn wir erfolgreich wirtschaften, nur dann, wenn wir Rohstoffe gewinnen, sie veredeln und die daraus hergestellten Produkte verkaufen, werden wir in der Lage sein, gesellschaftliche und soziale Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland auch weiterhin ordentlich und vernünftig zu gewährleisten.

(Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)

Deshalb ist wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik immer auch Industriepolitik; sie muss es auch sein. Viele von Ihnen haben, wenn sie an Industrie denken, immer nur große Unternehmungen im Kopf. Wenn ich über Industrie rede, dann meine ich nicht ausschließlich Konzerne oder Großunternehmen; denn ein Viertel aller Beschäftigten arbeitet in kleinen und mittleren Unternehmen im industriellen Netzwerk. Konzerne und industrieller Mittelstand arbeiten gemeinsam mit vor- und nachgelagerten Dienstleistern eng und erfolgreich zusammen. Das sind Voraussetzungen für eine lange, intakte Wertschöpfungskette, die auf gewachsenen festen Strukturen beruht. Viele kleine Mittelständler eroberten aus Deutschland heraus in schmalen Segmenten Marktanteile in ungeahnten Ausmaßen. Viele von uns kennen mittelständische Unternehmen, die Absätze in der Ferne haben und ohne diese Absätze dauerhaft nicht leben können.

Alle diese industriellen Bereiche, alle diese industriellen Netzwerke, die auf internationalen Märkten tätig sind, haben an uns, die wir hier politische Verantwortung tragen, einen sehr hohen Anspruch: nämlich die Rahmenbedingungen zu setzen, damit sie auf internationalen Märkten mit ihren Produkten weiterhin wettbewerbsfähig sein können. Eine der Megaaufgaben – sie ist von meinem Kollegen Saathoff und von anderen Diskutanten schon beschrieben worden – wird sein, unsere Energiewende so zu gestalten, dass deutsche industrielle Produktion auf internationalen Märkten keine Chancen verliert, sondern ihre Chancen erhält und so zum Wohlstand in Deutschland beitragen kann.

(Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)

Deshalb, Herr Minister, lieber Sigmar Gabriel, ist es richtig und wichtig, dass in den letzten Tagen Gespräche mit dem BDI und mit den Gewerkschaften mit dem Ziel stattgefunden haben, sich über Fragen auszutauschen wie: Wie gehen wir mit der Befreiung energieintensiver Unternehmen mit hoher Handelsintensität von der EEG-Umlage zukünftig um, und wie sichern wir, dass nicht durch Strompreise, die für die Industrie, für die wertschöpfende Wirtschaft in Deutschland wesentlich höher sind als in anderen Ländern, Wettbewerbschancen vernichtet werden? Und welche Vereinbarungen werden wir dazu treffen?

Gleichzeitig, meine Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, lieber Sigmar Gabriel, ist natürlich die Eigenstromproduktion beim EEG mit zu beachten. Viele Unternehmungen, die ich kenne – Sie kennen sie auch –, haben in der Vergangenheit auf Eigenstromproduktion umgestellt – aus unterschiedlichen Gründen: aus Gründen der Versorgungssicherheit und der Bezahlbarkeit etwa. Das, was sich im Bereich der Eigenstromproduktion entwickelt hat oder im Bau ist, muss wie vieles andere in den Vertrauens- und Bestandsschutz einbezogen werden; ansonsten leisten wir der industriellen Entwicklung, der wirtschaftlichen Entwicklung einen Bärendienst.

Über gute Arbeitsverhältnisse, weitere Rahmenbedingungen und Innovation ist in erheblichem Maße geredet worden. Ich will, da meine Zeit gleich abläuft, zwei Bemerkungen zu Diskutanten aus unserer Runde machen.

Herr Lämmel, zum Thema Mindestlohn haben Sie ein Unternehmen als Beispiel angeführt. Das ist ein einziger Betrieb, der dadurch möglicherweise gefährdet ist.

(Andreas G. Lämmel [CDU/CSU]: Sie wissen doch genau, wie es ist!)

Aber es gibt viele Unternehmensverbände in Deutschland, die dringend darauf warten, dass wir endlich politisch handeln. Denn Tarifverträge oder Mindestlöhne setzen auch faire Rahmenbedingungen für einen Wettbewerb der Unternehmen untereinander.

(Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)

Sie verhindern, dass ein Wettbewerb zulasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unter dem Stichwort „Sozialdumping“ betrieben wird.

(Beifall bei der SPD)

Ein zweites Thema will ich gerne aufgreifen, das Herr Pfeiffer vorgetragen hat. Es ging um ein sauerländisches Unternehmen, in dem Arbeitnehmer hochqualifizierte Arbeit leisten. Meine tiefste Überzeugung ist: Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wollen ja nicht alle mit 63 Jahren von der Arbeit weg. Es gibt auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich wohlfühlen, weil die Rahmenbedingungen gut sind und sie hochwertige, qualifizierte Tätigkeiten ausüben. Sie werden nicht mit 63 in Rente gehen. Aber es gibt Tausende, Zehntausende von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die aufgrund ihrer Arbeitsbedingungen gar nicht in der Lage sind, das originäre Renteneintrittsalter – sei es 65 oder 67 Jahre – zu erreichen. Sie gehen möglicherweise – das zeigt der Anstieg der Zahl derjenigen, die eine Erwerbsunfähigkeitsrente beziehen – in den Bezug von Erwerbsunfähigkeitsrenten. Von daher ist das, worauf wir uns gemeinsam verständigt haben, ein intelligentes Instrumentarium, um den Übergang von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aus den Betrieben in die Rente in beiderseitigem Interesse – in unternehmerischem Interesse und auch im Arbeitnehmerinteresse – flexibel zu organisieren.

Ich weiß, meine Redezeit ist zu Ende. Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich darf mich für Ihre Aufmerksamkeit bedanken und freue mich auf spannende, anregende Diskussionen in den Ausschüssen, in denen ich tätig bin, insbesondere im Ausschuss für Wirtschaft und Energie.

Ulrich Freese

Herzlichen Dank.

(Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)

Vizepräsident Johannes Singhammer:

Vielen Dank, Herr Kollege Freese. Das war Ihre erste Rede in diesem Hohen Hause. Ich beglückwünsche Sie dazu. Sie haben Ihre Rede mit der Bemerkung eingeführt, dass Sie diese wichtige Debatte „abbinden“. Ich bin mir sicher, Sie werden bald auch derart wichtige Debatten eröffnen. Alles Gute!

(Beifall)

Damit schließe ich die Aussprache.

Quelle: Protokoll Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 14. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 13. Februar 2014

PI: SPD-Landesgruppe und Ministerpräsident Dietmar Woidke verabreden Zusammenarbeit
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Presseinformation vom 14. Februar 2014

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SPD-Landesgruppe und Ministerpräsident Dietmar Woidke verabreden Zusammenarbeit

Die SPD-Landesgruppe Brandenburg setzt auf intensive Vernetzung mit der Brandenburger Landesregierung. Das hatten die Brandenburger SPD-Bundestagsabgeordneten Andrea Wicklein, Dagmar Ziegler, Frank-Walter Steinmeier, Ulrich Freese und Stefan Zierke als Ziel für ein heutiges Treffen der Landesgruppe mit dem Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Dietmar Woidke, verabredet.

„Unsere Aufgabe ist es, die Interessen der Brandenburgerinnen und Brandenburg im Deutschen Bundestag zu vertreten. Auf der aktuellen Tagesordnung stehen für uns derzeit vor allem die Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes, die Förderung des sozialen Wohnungsbaus sowie bezahlbare Mieten und der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur.

Dazu werden wir uns eng mit der Landesregierung abstimmen“, sagte die Sprecherin der Landesgruppe Brandenburg, Andrea Wicklein, die sich gemeinsam mit Dagmar Ziegler und Stefan Zierke mit dem Ministerpräsidenten traf.

Wir werden insbesondere darauf achten, dass die Brandenburger Interessen bei der Energiewende berücksichtigt werden. Eine zukunftsfähige Energiepolitik muss den Kriterien Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltschutz entsprechen. Brandenburg muss Schrittmacher für die Energie-wende in Deutschland und wichtiger Kompetenzträger im Bereich der Energiewirtschaft bleiben.

Wir werden uns dafür stark machen, dass Brandenburg beim Ausbau der erneuerbaren Energien weiter vorangeht, Energie- und Ressourceneffizienz erhöht werden und effiziente und flexible konventionelle Kraftwerke auf Braunkohlenbasis so lange wie erforderlich die Erneuerbaren ergänzen.

Darüber hinaus unterstützt die Landesgruppe Brandenburg einen neuen Anlauf zur finanziellen Beteiligung des Bundes an den Kosten für die Beseitigung von Weltkriegsmunition der Alliierten.

Dazu Dietmar Woidke: „Dieses Thema muss dringend auf die Tagesordnung gesetzt werden“, sagte Dietmar Woidke angesichts der Gefahren, die von der Kriegsmunition für Leib und Leben ausgehen“. „Gerade die ostdeutschen Bundesländer sind mit den Kosten für die Entschärfung und Beseitigung überfordert.“

In Brandenburg sind immer noch 360.000 Hektar als munitionsbelastet eingestuft. Die frühere Bundesregierung aus CDU/CSU und FDP hatte Beteiligung des Bundes an den Kosten abgelehnt.

Die SPD-Landesgruppe Brandenburg sieht sich für die anstehenden Aufgaben in der Regierungsverantwortung gut aufgestellt.

Mit Frank-Walter Steinmeier als Außenminister sowie Dagmar Ziegler als Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion und Mitglied des Fraktionsvorstandes. Ulrich Freese und Andrea Wicklein sind Mitglieder im Ausschuss für Wirtschaft und Energie, dem größten Ausschuss des Bundestags.

Ulrich Freese beschäftigt sich insbesondere mit Industrie- und Energiepolitik. Andrea Wicklein übernimmt als Stellvertretende Sprecherin der SPD-Arbeitsgruppe Wirtschaft und Energie die Verantwortung für die Bereiche Mittelstand, Aufbau Ost und Bürokratieabbau. Stefan Zierke ist der einzige ostdeutsche SPD-Abgeordnete im Verkehrsausschuss und arbeitet zusätzlich im Tourismusausschuss.

 

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Pressekontakt bei Rückfragen: 030/22 77 0274   

PI: Erste Rede im Deutschen Bundestag
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Erste Rede im Deutschen Bundestag: Ulrich Freese zum Jahreswirtschaftsbericht der Regierung

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Am Donnerstag dieser Woche hat der SPD-Bundestagsabgeordnete Uli Freese als erster der heimischen Abgeordneten eine Plenarrede im Deutschen Bundestag gehalten. Nach der Regierungserklärung von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sprach auch der Lausitzer Bundestagsabgeordnete vor dem Plenum. Diese wichtige Rede war zugleich die erste des neu gewählten Abgeordneten aus Cottbus/Spree-Neiße. Freese unterstrich das gute Zeichen für unsere Region, dass die Bundesregierung mit dem eindeutigen Bekenntnis zum Industriestandort Deutschland abgab. „Es muss eine offensive Industriepolitik betrieben werden, denn das produzierende und verarbeitende Gewerbe ist nach wie vor das Rückgrat unserer Wirtschaft.“, so Freese. Für die energieintensiven Unternehmen hält Freese nach wuie vor eine EEG Befreiung für erforderlich, dasselbe gilt für die Eigenstromproduktion.

In seiner mit viel Beifall bedachten Rede sagte der Lausitzer Sozialdemokrat weiter: „Wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik ist, und muss auch immer, Industriepolitik sein.“ Den Mindestlohn und die ‚Rente mit 63‘ verteidigte Freese gegen Kritik aus Reihen der CDU: „Mindestlöhne sorgen für fairen Wettbewerb und verhindern Sozialdumping“. Weiter sagte er: „Die vereinbarte Rente mit 63 ist ein notwendiges Instrumentarium für die Arbeitnehmer, um flexibel in den Ruhestand gehen zu können.“

Nach seiner ersten Rede gab es – wie üblich – vom Bundestagspräsidenten und den Fraktionskollegen herzliche Glückwünsche. Die komplette Rede ist auf www.uli-freese.de als Video und Podcast abrufbar.

Freese mit IG BCE Verdienstmedaille geehrt

Mit Glückwünschen ging es dann auch am Donnerstagabend in der Hauptstadt weiter: In der Parlamentarischen Verbindungsstelle der IG Bergbau, Chemie, Energie in Berlin erhielt Freese vom Vorsitzenden Michael Vassiliadis, und im Beisein von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, die IG BCE Verdienstmedaille.

 

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Pressefotos senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu

Weitere Informationen und die komplette Rede als Video finden Sie in diesem Artikel