{"id":677,"date":"2014-12-18T14:12:10","date_gmt":"2014-12-18T13:12:10","guid":{"rendered":"http:\/\/uli-freese.de\/neu\/2014\/12\/18\/presseinfo-mindestlohn-ein-guter-start-ins-jahr-2015\/"},"modified":"2018-01-22T16:07:27","modified_gmt":"2018-01-22T15:07:27","slug":"presseinfo-mindestlohn-ein-guter-start-ins-jahr-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uli-freese.de\/neu\/2014\/12\/18\/presseinfo-mindestlohn-ein-guter-start-ins-jahr-2015\/","title":{"rendered":"Presseinfo: Mindestlohn &#8211; Ein guter Start ins Jahr 2015"},"content":{"rendered":"<h3><img loading=\"lazy\" class=\" size-full wp-image-676\" src=\"http:\/\/uli-freese.de\/neu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20141218_pm_ulrich_freese_mindestlohn_aufsteller.jpg\" alt=\"20141218 pm ulrich freese mindestlohn aufsteller\" width=\"686\" height=\"428\" srcset=\"https:\/\/uli-freese.de\/neu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20141218_pm_ulrich_freese_mindestlohn_aufsteller.jpg 760w, https:\/\/uli-freese.de\/neu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20141218_pm_ulrich_freese_mindestlohn_aufsteller-300x187.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 686px) 100vw, 686px\" \/><\/h3>\n<h3>MdB Ulrich Freese zu 8,50 Euro Stundenlohn ab dem 1. Januar 2015<\/h3>\n<p>Berlin\/Cottbus. <strong>Ab dem 1.1.2015 beginnt ein neues Zeitalter der Lohnfindung: Rund 3,7 Millionen Menschen profitieren vom Mindestlohn in H\u00f6he von 8,50 Euro. Der Mindestlohn macht viele Besch\u00e4ftigte unabh\u00e4ngig von erg\u00e4nzenden Sozialleistungen und setzt im Niedriglohnsektor eine untere Grenze. Alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber und Besch\u00e4ftigte k\u00f6nnen sich jetzt schon bei der Mindestlohn-Hotline des Bundesarbeitsministeriums \u00fcber ihre Rechten und Pflichten informieren. <\/strong><\/p>\n<p>Das Jahr 2015 startet mit einem wichtigen Gesetz: Nach \u00fcber zehnj\u00e4hriger Kraftanstrengung kommt der fl\u00e4chendeckende gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde am 1.1.2015 f\u00fcr rund 3,7 Millionen Besch\u00e4ftigte in unserem Land.<\/p>\n<p><strong>\u201eDas ist ein historischer Meilenstein in der Arbeitsmarktpolitik, von dem viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in meinem Wahlkreis Cottbus\/Spree-Nei\u00dfe profitieren werden, geh\u00f6rt damit endlich der Vergangenheit an\u201c, erkl\u00e4rt Ulrich Freese<\/strong>, SPD-Bundestagsabgeordneter, \u201eDer Mindestlohn sch\u00fctzt auch unsere ehrlichen Unternehmerinnen und Unternehmer, die schon immer gute L\u00f6hne gezahlt haben. Sie m\u00fcssen jetzt nicht mehr mit Betrieben konkurrieren, deren Gesch\u00e4ftsmodell vor allem auf Unterbietung mit Niedrigl\u00f6hnen basiert.\u201c<\/p>\n<p>Alle vollj\u00e4hrigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen Mindestlohn \u2013 in Ost und in West. Bei Zeitungszustellern, und dort wo Mindestlohntarifvertr\u00e4ge bestehen, gibt es \u00dcbergangsregelungen. Sp\u00e4testens ab 2017 bekommen alle 8,50 Euro. \u201eDie Sozialdemokraten wollen, dass alle Besch\u00e4ftigten von ihrer Arbeit leben k\u00f6nnen und nicht zus\u00e4tzlich Sozialleistungen beziehen m\u00fcssen\u201c, erkl\u00e4rt Freese weiter, \u201eDeshalb hat die SPD von Anfang an aufs Tempo gedr\u00fcckt und daf\u00fcr gesorgt, dass alle Vereinbarungen des Koalitionsvertrags zum Thema Mindestlohn umgesetzt werden.\u201c<\/p>\n<p>Schlupfl\u00f6cher zur Umgehung der Lohnuntergrenze gibt es kaum. Dennoch werden die Kontrollm\u00f6glichkeiten des Zolls weiter ausgebaut. Der soll ab Anfang kommenden Jahres nicht mehr nur illegale Besch\u00e4ftigung und Schwarzarbeit ins Visier nehmen, sondern eben auch Verst\u00f6\u00dfe gegen den Mindestlohn. \u201eDaf\u00fcr werden \u00fcber 1.600 Stellen in drei Jahren neu geschaffen\u201c, so der Lausitzer Sozialdemokrat. F\u00fcr die Kontrolle des Mindestlohns sei es genauso wichtig, dass die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber die Arbeitszeiten von Minijobbern ab dem 1.1.2015 aufzeichnen m\u00fcssen. \u201eNur so kann der Mindestlohn auch in unserem Wahlkreis wirksam kontrolliert werden\u201c, sagt Freese.<\/p>\n<p>Mit dem Mindestlohngesetz ist auch endlich Schluss mit der \u201eGeneration Praktikum\u201c. Praktikantinnen und Praktikanten bekommen zuk\u00fcnftig den Mindestlohn \u2013 ausgenommen sind lediglich Praktika vor oder w\u00e4hrend des Studiums und der Ausbildung von bis zu drei Monaten. Dar\u00fcber hinaus gibt es Qualit\u00e4tsverbesserungen f\u00fcr Praktika, die auf Forderung der SPD durchgesetzt werden konnten. Dazu z\u00e4hlt zum Beispiel die Erfordernis eines schriftlichen Vertrags f\u00fcr Praktikanten, der auch den Lerninhalt des Praktikums klar beschreibt.<\/p>\n<p>\u201eEs ist doch klar, dass bei einem Gesetz, das so viele Menschen betrifft, Fragen auftauchen\u201c, wei\u00df auch Ulrich Freese. Das Bundesarbeitsministerium hat deshalb eine Mindestlohn-Hotline ins Leben gerufen. Diese informiert Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer genauso wie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber kostenlos \u00fcber ihre Rechte und Pflichte. \u201eDas hilft sehr, damit der Mindestlohn seine positive Wirkung entfalten kann\u201c, so Freese.<\/p>\n<p>Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Mindestlohn-Hotline beantworten allgemeine Fragen zum Mindestlohn, wobei die individuelle Situation der anrufenden Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ber\u00fccksichtigt wird. Au\u00dferdem k\u00f6nnen ab dem 1.1.2015 Verst\u00f6\u00dfe gegen den Mindestlohn anonym bei der Hotline gemeldet werden.<\/p>\n<p><strong>Die Mindestlohn-Hotline ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 20 Uhr unter 030\/60 28 00 28 erreichbar.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MdB Ulrich Freese zu 8,50 Euro Stundenlohn ab dem 1. Januar 2015 Berlin\/Cottbus. 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