Presseartikel

PM: Umfangreiche Investitionen im HIL-Werk Doberlug-Kirchhain

(Archiv-Foto: Besuch der HIL im März 2019)

Berlin. Gute Nachrichten für unsere Region kommen aus dem Bundesverteidigungsministerium. Die für die Instandsetzung von militärischen Landsystemen zuständige Heeresinstandsetzungslogistik GmbH – und damit auch der Brandenburger Standort in Doberlug-Kirchhain – wird in einem kontrollierten Entwicklungsprozess in den nächsten zehn Jahren neu aufgestellt. Umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen und Investitionen ins Personal sind geplant, hierzu informierte Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer in einer Liveschaltung mit den Beschäftigen der Heeresinstandsetzungslogistik.

Darüber ist der Lausitzer Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Haushaltsausschusses, Ulrich Freese (SPD), sehr erfreut. Im März vergangenen Jahres besuchte er auf Einladung des Betriebsrates gemeinsam mit dem verteidigungspolitischen Sprecher Fritz Felgentreu (SPD) das Werk im Landkreis Elbe-Elster, um sich über das Aufgabenspektrum und die Arbeit im Werk und die Sorgen der Belegschaft vor der damals im Raum stehenden Privatisierung zu informieren. “Gemeinsam mit meinen Haushalts-Kollegen Thomas Jurk und Dennis Rohde haben wir immer wieder klar und deutlich gemacht, dass dies der falsche Weg war.”, so Freese rückblickend. “Das sah dann auch die neue Verteidigungsministerin ein, als sie im Oktober 2019 die von ihrer Amtsvorgängerin auf den Weg gebrachte Privatisierung stoppte. Nun, rund ein Jahr später, hat die Ministerin die logische Konsequenz gezogen und eine Entscheidung getroffen, die auch ein wichtiger Beitrag zur Strukturentwicklung unserer Region ist.”.

Das HIL Werk in Doberlug-Kirchhain setzt derzeit mit 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Rad- und Kettenfahrzeuge für die gesamte Bundeswehr instand. Das Werk ist einer der größten Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe in der strukturschwachen Region Elbe-Elster und ist eine hundertprozentige Tochter des Bundes.

Neben dem Standort Doberlug-Kirchhain werden auch im vom Strukturwandel betroffenen Saarland demnächst Fähigkeiten in der Instandsetzung von Rad- und Kettenfahrzeugen in Form spezialisierter Ausbildungs- und Kompetenzzentren gebündelt. Geplant sind umfangreiche Investitionen für Infrastrukturmaßnahmen in Höhe von rund 82 Millionen Euro und bis zu 300 Neueinstellungen. An beiden Standorten wird die Berufsausbildung stärker in den Fokus gerückt, teilte das Verteidigungsministerium mit.

“Mit der vor einem Jahr durch das Verteidigungsministerium abgesagten Privatisierung, und somit der Weiterführung des Militärdienstleisters als staatliche Eigengesellschaft, kehrte Ruhe im HIL-Werk ein. Die nun verkündet Zielstruktur der HIL-Werke bis 2031 gibt einer ganzen Region Sicherheit. Dieses Ergebnis trägt somit auch unsere sozialdemokratische Handschrift durch das Wirken von Fritz Felgentreu, Dennis Rohde, Thomas Jurk und mir in den zuständigen Ausschüssen”, so der Lausitzer Abgeordnete Ulrich Freese.

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