Presseartikel

PM: Park und Schloss Branitz: Erneut gute Nachrichten und Fördermillionen aus Berlin

Lausitzer Haushaltspolitiker Ulrich Freese (SPD) informiert über 12,5 Mio Euro Bundesmittel

Berlin/Cottbus. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat soeben in der diesjährigen Bereinigungssitzung eine Millionenförderung für einen kulturellen Leuchtturm der Lausitz beschlossen. “Die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz erhält vom Bund 12,5 Millionen Euro für die Realisierung der geplanten Investitionen in unter anderem die Sanierung des Ensembles Schloss und Marstall sowie der Flächen und Wege im Park und des Aufbau eines Kompetenzzentrums Klimawandel in historischen Gärten”, teilte der Lausitzer Bundestagsabgeordnete und SPD-Haushaltspolitiker Ulrich Freese am Rande der noch bis tief in die Nacht dauernden Sitzung in Berlin mit. 

Die Fördermittel stammen aus dem Etat der Beauftragten für Kultur und Medien, Staatsministerin Monika Grütters. “Das Land Brandenburg muss 50 Prozent co-finanzieren, so dass insgesamt 25 Millionen Euro investiert werden können”, so Freese weiter. 

(Archiv-Foto Oktober 2015) Schloss und Park Branitz

Die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz ist für eine Fläche von 200 Hektar mit rund 30 Gebäuden verantwortlich. Im Förderantrag erklärte die Stiftung, dass man als bedeutendster kultureller Leuchtturm in Südbrandenburg aktiv auf den Klimawandel in historischen Parkanlagen reagieren und sich zukunftsorientiert und nachhaltig in den Strukturwandel der Lausitz einbringen möchte. Hierfür werden zwischen 2021 und 2028 Investitionen von rund 25 Millionen Euro benötigt.

Das Schloss in Branitz wurde  2018 als “National bedeutendes Kulturdenkmal” eingestuft und soll jetzt erstmals in seiner fast 250-jährigen Geschichte grundsaniert werden. Diese Sanierung umfasst das Dach, den Eingangsbereich und die Shop-Infrastruktur sowie die Barrierefreiheit, Heizung- und Klimatisierung und Sicherheitstechnik. Alleine hierfür werden laut Angaben der Stiftung rund 10 Millionen Euro veranschlagt. Außerdem soll der Marstall zu einem modernen Ausstellungshaus nach internationalen Standards umgebaut werden.

“Ich bin froh, dass sich meine Bemühungen und der Einsatz auch für dieses beantragte Projekt nun finanzielle Früchte trägt und die 12,5 Millionen Euro vom Bund es der Stiftung nun ermöglichen eine zukunftsorientierte und der Bedeutung der Anlagen angemessene und internationalen Standards entsprechende Präsentation und Besucherbetreuung zu ermöglichen”, so Ulrich Freese. 

Der Branitzer Park und sein Angebot ist aus Sicht des heimischen Abgeordneten ein wichtiger Baustein um die Lausitz touristisch zukunftsorientiert auszurichten: “Neben dem Spreewald, dem entstehenden Cottbuser Ostsee und der Lausitzer Seenplatte sowie dem Findlingspark Nochten bieten wir mit Schloss und Park Branitz einen Anlaufpunkt Touristen aus ganz Europa dauerhaft in der Region als Gäste begrüßen zu können.”, so Ulrich Freese.

Die Pressemitteilung ist hier als PDF-Datei abrufbar

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