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Gastbeitrag: Wahlkreiserkundung als IPS-Stipendiat

Ich nehme am Internationalen Parlamentsstipendium des Bundestages (IPS) teil, innerhalb von welchem ich ein dreimonatiges Praktikum im Büro von Ulrich Freese MdB absolviere. Im Rahmen des IPS-Programms gibt es für die StipendiatInnen die Möglichkeit, den Wahlkreis der Abgeordneten zu besuchen, um besser die Themen zu verstehen, mit welchen sie sich auf regionaler Ebene beschäftigen. Dieses hilft uns als PraktikantInnenn nicht nur fachlich, sondern auch auf einem persönlichen Niveau, damit wir besser die Bürger im Wahlkreis verstehen, ihre Probleme und das „normale Leben“ sehen und die Umgebung vor Ort beobachten können, um auf die politische Arbeit besser vorbereitet zu sein selbst eine bessere Einwirkung zu haben.

Auch in diese Wahlkreisreise hat die Pandemie mehrere Hindernisse gebracht, aber mit den entsprechenden Maßnahmen hat es gut funktioniert und meine persönlichen Erwartungen wurden übertroffen. In drei Tagen habe ich Cottbus, Spremberg und Guben besucht.


Nach einer kurzen Tour durch jede Stadt habe ich auch Vertreter von lokalen Instituten getroffen, wie zum Beispiel vom Industriepark ‚Schwarze Pumpe‘. Es hat mich ein breites Themenspektrum von lokalen Investitionen bis zu Forschung und Innovationen erwartet. Für mich persönlich war es sehr interessant zu sehen, wie die Entwicklung der Wasserstofftechnologie und der Projekte zum Umbau der Region in Richtung von grünem Wasserstoff funktioniert.

Was mich am meisten beeindruckt hat, war den Tagebau zu sehen, wie unglaublich klein man sich neben diesen fühlt und wie gut diese strukturiert sind, um nach der Beendigung des Abbaus die Rekultivierung gestalten zu können.

Am Ende der Tour sind wir zu einem Ort gekommen, wo der Tagebau seit 20 Jahren schon beendet war, und dort war die Natur wieder gewachsen. Besonders interessant fand ich das Projekt ‚Ostsee‘, innerhalb von welchem ein riesiger künstlicher See entsteht.
Solche Projekte, zusammen mit dem Aufbau von grünen Kraftwerken, werden das Gleichgewicht zwischen Klimaneutralität und Wirtschaft bringen und die Nachhaltigkeit der Region unterstützen.

Nicht zu vergessen war auch die Möglichkeit, alle meinen Kollegen besser kennenzulernen, ihre Arbeit besser zu verstehen und mit ihnen eine echt gute Zeit zu verbringen.

Alles in allem war diese Reise die perfekte Mischung von informativ, interessant und unterhaltsam.

Ein Gastbeitrag von Neagu Vlad Rares

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