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PM: Rund 180.000 Euro Fördermittel für den Denkmalschutz in der Region

Foto: Von Trio3D – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=76719354

Lausitzer Haushaltspolitiker Ulrich Freese (SPD) informiert über Bundesmittel aus dem Denkmalschutz Sonderprogramm X für Projekte in Cottbus-Madlow und Casel (Drebkau)

Berlin. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat soeben die Förderung von zwei Projekten in der Region aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm X beschlossen. Gefördert wird mit 130.000 Euro der Erhalt des Getreidesilos der Großen Mühle im Cottbuser Ortsteil Madlow. 49.500 Euro stellt der Bund für den Erhalt des Denkmals Alte Schule in Casel (Drebkau) zur Verfügung.

Dazu der Lausitzer Bundestagsabgeordnete Ulrich Freese (SPD), Mitglied des Haushaltsausschusses: Ich freue mich sehr darüber, dass durch die Bundesförderung erneut zwei erhaltenswürdige Projekte in meinem Wahlkreis gefördert werden. Der Bund deckt mit seiner heutigen Mittelzusage bis zu 50 Prozent der Projektkosten. Die Alte Schule in Casel steht als eines von zwei Baudenkmälern des Ortes auf der Denkmalliste des Landes Brandenburg und wurde im Jahr 1908 errichtet.

Im Jahr 1995 wurde nach 500 Jahre der Mühlenbetrieb der großen Mühle in Madlow eingestellt, seit 1998 befindet sich das historische Gebäude der Mühle in Privatbesitz und wurde bis 2003 renoviert und dient seitdem als Geschäftssitz eines Cottbuser Unternehmens. Durch die Fördergelder ist der Erhalt des 35 Meter hohen Getreidesilos gesichert, welches im Jahre 1937 erbaut wurde. Auch das Großsilo steht gemeinsam mit den anderen Objekten auf dem Gelände der Alten Mühle am Madlower Mühlgraben auf der Denkmalliste des Landes Brandenburg.

Hintergrund: Im Haushaltsplan 2021 sind zusätzliche Mittel in Höhe von 70 Millionen Euro für das Denkmalschutz-Sonderprogramm vorgesehen worden und bilden einen bedeutenden Beitrag zum Erhalt unserer Kulturlandschaft. Diese zusätzlichen Bundesmittel, die durch Kofinanzierung in mindestens gleicher Höhe von Ländern, Kommunen, Eigentümern und engagierten Projektträgern ergänzt werden, kommen vor allem kleinen und mittelständischen Bau- und Handwerksbetrieben der Region zugute.

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